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27. März 2026Sergei Solod3 Min. Lesezeit

qrviz ist live: Warum ich einen kostenlosen QR-Code-Generator ohne Monetarisierungsplan gebaut habe

Mit qrviz.com habe ich einen kostenlosen QR-Code-Generator veröffentlicht, nicht weil es der perfekte Business-Case ist, sondern weil das Bauen nützlicher Produkte für mich immer noch ein starker Antrieb ist.

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Heute habe ich ein neues Projekt veröffentlicht: qrviz.com. Es ist ein kostenloser QR-Code-Generator für viele konkrete Anwendungsfälle, etwa Visitenkarten, Restaurantmenüs, Links, WiFi-Zugänge, Aktionen und mehr.

Auf den ersten Blick ist es ein einfaches Tool. Informationen eingeben, QR-Code erzeugen, einsetzen. Für mich geht es bei so einem Launch aber nie nur um die Funktion selbst. Es geht auch darum, eine Idee in etwas Reales, Nützliches und Öffentliches zu verwandeln.

Warum ich qrviz gebaut habe

Die ehrliche Antwort ist simpel: weil ich gern Dinge baue. Hinter diesem Launch steckt keine versteckte Wachstumsstrategie. Es gibt kein Werbebudget, keinen bezahlten Akquisekanal und keinen Monetarisierungsplan, der direkt nach dem ersten Klick beginnt.

qrviz existiert, weil ich es bauen wollte. Ich mag es, eine Idee bei null zu beginnen, daraus ein Produkt zu formen, die Details zu verfeinern und es dann ins Netz zu stellen, wo es tatsächlich jemandem helfen kann. Dieses Gefühl ist für mich nach wie vor wichtiger als reine Tabellenlogik.

Sich komplett auf SEO zu verlassen, ist spannend und absurd zugleich

Bei diesem Projekt verlasse ich mich vollständig auf SEO. Das heißt: Es ist absolut möglich, dass es fast niemand findet. Genau das ist die seltsame Realität kleiner Webprodukte heute: Man kann etwas wirklich Nützliches bauen und trotzdem kaum Aufmerksamkeit bekommen.

Distribution ist oft schwerer als Entwicklung. Den Produktbau verstehe ich am besten. Dass Menschen das Produkt überhaupt entdecken, ist der Teil, der immer unsicher bleibt. Trotzdem ist es mir lieber, etwas zu veröffentlichen und ihm eine Chance zu geben, als es unfertig liegen zu lassen, nur weil die Erfolgsaussichten unklar sind.

Warum ich es trotzdem weitermache

Nach der Arbeit verbringe ich meine Abende mit Programmieren, statt abzuschalten. Wochenenden auch. Feiertage auch. Von außen wirkt das wahrscheinlich übertrieben. Aber Projekte zu bauen und zu veröffentlichen gibt mir Energie wie kaum etwas anderes.

Genau deshalb tauchen Projekte wie qrviz immer wieder auf. Ich baue nicht nur für das Ergebnis. Ich baue, weil mir die Arbeit selbst Freude macht. Ich mag den Schwung, das Experimentieren, Designentscheidungen, technische Aufräumarbeit und das Gefühl, etwas zu veröffentlichen, das vorher nicht existiert hat.

Auch ein kleiner Launch kann wichtig sein

Nicht jedes Projekt muss sofort ein Geschäft werden, um sinnvoll zu sein. Manchmal ist ein Tool wertvoll, weil es ein Problem sauber löst. Manchmal, weil man dabei etwas lernt. Und manchmal einfach deshalb, weil es den eigenen kreativen Motor am Laufen hält.

Wenn qrviz am Ende auch nur einer kleinen Zahl von Menschen hilft, ist das für mich schon ein gutes Ergebnis. Ein kostenloser QR-Code-Generator braucht keine große Geschichte, um seine Existenz zu rechtfertigen. Nutzwert reicht. Ehrliche Nützlichkeit reicht.

Weitere Projekte sind bereits unterwegs. Für den Moment ist qrviz.com live, und allein das macht diesen Tag zu einem guten Tag.